Wie kann man noch katholisch sein? | WDR Doku

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In den letzten Jahren sind immer mehr Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche an Licht gekommen. Die Folge: Viele Katholiken hadern mit ihrer Kirche. Kann man noch katholisch sein? Oder macht man sich mitschuldig?

Ruth Habeland ist Präventionstrainerin für das Bistum Köln. Ihr Ziel: Die Zahl der Missbräuche soll zurückgehen, es soll nichts mehr vertuscht werden. Jeder, der in der katholischen Kirche mit Kindern arbeitet, muss zu einer Schulung. Denn: Jedes 4. Mädchen und jeder 10. Junge erfahren bis zum 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt. Von Beleidigungen bis hin zur Vergewaltigung. In der Kirche, aber auch im Sportverein oder der Familie.

Ein erfahrener Priester erzählt, wie schwer es für ihn war, seinen Gläubigen entgegenzutreten, als bekannt wurde, wie massiv die Kirche vertuscht hat. Und in der Präventionsschulung mit Anfängern im Priesteramt wird klar, wie groß die Angst ist, verdächtigt zu werden. Den Kindern mit Nähe und Zuneigung zu begegnen, das scheint für junge Priester kaum noch möglich zu sein.

Der Film zeigt, wie verschiedene Menschen in der katholischen Kirche mit den Missbrauchsskandalen umgehen und fragt, was passieren muss, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.

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Ein Film für Unterwegs im Westen von Christina Zühlke

Dieser Film wurde im Jahr 2020 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

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Kategorie: WDR

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