Talk im Hangar-7 | Sozialparadies Österreich: Sind wir zu großzügig?

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Arbeitslosengeld, Mindestsicherung, Notstandshilfe: Wer keinen Job hat, kann in Österreich auf Unterstützung des Staates zählen. Doch die Kosten in allen drei Bereichen steigen: Allein die Mindestsicherung kostete den Steuerzahler 2016 eine Milliarde Euro. Die gleiche Summe könne man durch die Streichung der Notstandshilfe einsparen, ist man im Finanzministerium überzeugt. Und die Zahl der Arbeitslosen ist mit fast 400.000 nach wie vor enorm hoch. Einige Ökonomen kritisieren: Zu viele machen es sich bequem. Sie wollen Sozialleistungen kürzen: Wer mehr Geld will, soll arbeiten – und zuerst in die Sozialtöpfe einzahlen, bevor man sich daraus bedient.

Andere hingegen monieren: Hier würde nur Politik auf Kosten der Ärmsten gemacht. Sie warnen davor, den Geldhahn weiter zuzudrehen. Dadurch würde nur der soziale Frieden bedroht und die herrschende Armut verschärft. Wie gerecht ist unser Sozialsystem? Fördern wir die Falschen? Wer verdient unser Geld? Wer soll für wen zahlen? Lohnt sich Leistung noch?

Gäste ua.:
Birgit Hebein, Sozialsprecherin Grüne Wien
Dominik Jenewein, Unternehmer, Junge Wirtschaft
Michael Christl, Ökonom „Agenda Austria“
Oliver Stauber, Leiter Sektion ohne Namen (SPÖ)

Moderation:
Michael Fleischhacker

Kategorie: Soziales

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