(Doku in HD) Auf den Spuren der Einheit – mit Christopher Clark

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„Für diesen Film besucht Christopher Clark Bonn, Berlin, Hoyerswerda, Dresden, Jena, Mödlareuth und Duisburg. Den Historiker interessierte, ob die Deutschen nach 25 Jahren wirklich zu einem Volk zusammengewachsen sind. Clark besucht Schauplätze und Menschen, von denen er sich Erklärungen erhofft, darunter Schriftsteller Thomas Brussig und Bundespräsident Joachim Gauck. Als Christopher Clark 1985 als Student nach Berlin kam, waren die Stadt und Deutschland noch geteilt. Die Mauer, ausgebaut zu einem Bollwerk, gesichert mit Stacheldraht, von bewaffneten Posten umgeben, zerriss nicht nur die Stadt in zwei Teile, sondern war auch Symbol für die Spaltung des Landes, trennte die Menschen brutal voneinander. Für den gebürtigen Australier eine absurde Situation schließlich ist das Land seiner Herkunft ein ganzer Kontinent, der keine Binnengrenzen kennt.

Vielleicht erklärt dies das Interesse und die Faszination Clarks für die Geschichte der deutschen Teilung und Wiedervereinigung. Niemand konnte sich damals eine deutsche Einheit vorstellen , erinnert sich der Historiker, der heute an der renommierten University of Cambridge Europäische Geschichte lehrt.

Wie es dann doch so schnell zum Mauerfall und zur Wiedervereinigung kam, warum vor allem die europäischen Nachbarn Furcht vor einem geeinten Deutschland hatten, welche Versprechungen gemacht wurden und welche Hoffnungen sich nach 25 Jahren wirklich erfüllt haben, dem spürt Christopher Clark in der Dokumentation nach.

Christopher Clark lehrt an der Universität Cambridge und ist seit der ZDF- Deutschland-Saga bekannt als Bildungsreisender in Sachen deutscher Kultur und Geschichte. Dabei stellt der erst kürzlich von der Queen zum Ritter erhobene Historiker einmal mehr unter Beweis, dass manche deutsche Fragen aus der fernen Sicht eines gebürtigen Australiers besser zu beantworten sind, als von den Beteiligten selbst.

Thementag: 25 Jahre vereint Silberhochzeit für Deutschland
Deutschland feiert Silberhochzeit: Ein Vierteljahrhundert ist seit der Unterzeichnung des Vertrags zur Deutschen Einheit vergangen. Wie steht es um die Beziehung zwischen Ost und West? Was waren die Voraussetzungen, damit die beiden deutschen Staaten wieder zusammenfinden konnten? Wie war das Lebensgefühl, als die Mauer eine unüberwindliche Barriere zwischen Ost und West zu sein schien? Seit der Deutschen Einheit vor 25 Jahren hat sich vieles verändert. Aber welche Hoffnungen haben sich erfüllt? Fühlen wir uns wirklich als ein Volk? Einen ganzen Tag lang zieht phoenix am 3. Oktober Bilanz und schaut zurück auf die beiden Staaten.“

Kategorie: 2. Weltkrieg

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