Die Befreiung – Die letzte Schlacht

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„Das Dokudrama zeichnet 13 Tage nach, die in der Geschichte Deutschlands einzigartig sind: die Zeit vom 20. April bis zum 2. Mai 1945, Schauplatz ist Berlin.

Alles, was den Krieg ausmachte, konzentrierte sich in diesen Tagen in der deutschen Hauptstadt, die Hitler zum Zentrum der Welt machen wollte. In Spielszenen rückt der Film Einzelschicksale jener Tage in den Vordergrund, namhafte Schauspieler wie Anna Maria Mühe, Tim Bergmann, Jörg Schüttauf und Irm Hermann zeigen eindringlich, was Kameras damals nicht festgehalten haben.

Die Tage zwischen dem 20.April und dem 2. Mai 1945 spiegeln den letzten Akt in der Geschichte eines Reichs, das tausend Jahre dauern sollte und nach zwölf Jahren in einer Orgie von Gewalt und Feuer unterging. Während der Diktator in den Katakomben seines Bunkers unter der Reichskanzlei mit Geisterdivisionen operierte und sich erst im letzten Augenblick das Leben nahm, tobte in den Straßen und Kellern der zerstörten Hauptstadt die letzte Schlacht.

Das Ende in Berlin spielte sich an vielen Schauplätzen ab, nicht nur in der Unterwelt des Führerbunkers. Halbwüchsige wurden ohne Sinn geopfert, Frauen vergewaltigt. Gläubige Parteigenossen, die den Sieg der Truppen Stalins als den Untergang der Welt begriffen, nahmen sich zu Tausenden das Leben. Jahre lang versteckt gehaltene Juden hofften auf Befreiung. Alte Kommunisten fahndeten nach ihren gut versteckten Parteibüchern – Zeitenwende in einer längst zerstörten Stadt.

Der Film rückt Einzelschicksale in den Vordergrund: Erzählt werden Geschichten wie die einer jungen Krankenschwester, die aufopfernd schwer verletzte Soldaten pflegte, eines Rundfunksprechers, der bis zum bitteren Ende in seinem Rundfunkbunker ausharrte, eines russischen Generals, dem es in erster Linie um das Wohl der Berliner Bevölkerung ging – gespielt von bekannten Schauspielern wie Anna Maria Mühe, Tom Schilling, Tim Bergmann, Christian Redl, Katharina Wackernagel, Jörg Schüttauf, Fabian Busch und Irm Hermann.“

Kategorie: 2. Weltkrieg

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