BuchWien 2013 Lesung und Gespräch Bis dass der Tod uns meidet 21 11 2013

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Bis dass der Tod uns meidet. Roman
von Alexander Peer

Limbus 2013.

Gebunden mit Schutzumschlag. 278 Seiten

Preis: 21,90 € (A/D)

ISBN 978-3-902534-75-0

Zu bestellen bei
http://www.limbusverlag.at/
oder direkt beim Autor:
http://www.peerfact.at/

„Der Romantitel deutet psychologischen Tiefsinn an, und das Buch steckt denn auch in der Tat voll verspielter und ineinander verschlungener Reflexionen. Die besten Passagen sind jedoch jene, in denen Handlungsfragmente mit ironischen Betrachtungen Hand in Hand gehen. Da gelingen Peer in einer eigenwilligen Diktion schwungvolle Passagen, die die Lektüre zum Vergnügen machen.“
Helmut Dworschak in seiner Kritik für den Landboten (CH-Winterthur)

„Peer gelingt hier zuweilen ein wahres Feuerwerk an erinnerungswürdigen Bonmots.“
Marcus Neuert in seiner Besprechung für das Buchmagazin des Literaturhauses Wien

„Das Buch ist nur lohnend, wenn man sich ihm ganz und gar hin gibt. Am Schreibtisch, mit aufgestützten Armen. Hier wird Nietzsche lustvoll entdeckt und gebraucht und verändert, in ihm sucht sich Franz Müller — und weiß sehr wohl, dass der Philosoph selbst gescheitert und unbefriedigt war.“
Peter Pisa im Kurier

„Alexander Peers Erzählen trägt (…) die zarten und trickreichen Züge des 19. Jahrhunderts, ohne je behäbig zu werden. Immer dann, wenn es fast ins Pathetische geht, überrascht er mit einem Augenzwinkern.“
Erwin Uhrmann in the gap

„Das Buch erkundet die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Verbindung von Liebe und gelebtem Leben einerseits und Schreiben und Philosophieren andererseits. Es ist daher konsequent, daß die Grenzen des Genres durchbricht und das romanhafte Erzählen und das essayistische Sinnieren ineinander übergehen. Beide bedürfen einander, um sich selbst zu Bewußtsein zu kommen, die Liebe des Denkens und das Denken der Liebe, doch scheinen sie sich nicht nahe kommen zu können, ohne sich um so heftiger abzustoßen.

Alexander Peers Buch Bis dass der Tod euch meidet macht aus Nietzsche nicht einen Theoretiker der heterosexuellen Paarliebe, auch wenn Nietzsche viele Einzelsätze zum Geschlechterkampf geprägt hat, und er dichtet ihm auch keine bourgeoisen oder antibourgeoisen Affären an. Es entfaltet die Enormität der erotischen und geistigen Liebe, die Nietzsches Schreiben implizit trägt und explizit als Motor seiner Fröhlichen Wissenschaft und seiner Philosophie des Leibes antreibt. Er erprobt die schmalen Brücken, die Nietzsche von der Euphorie Denkens und dem Eros des Schreibens zum konkreten Leben zieht, er ergründet die Abgründe der tiefen Traurigkeit (von der auch Heidegger spricht), die sich dazwischen aus Angedeuteten und Ungesagten öffnen.“

Hubert Thüring in seiner Einleitung zur Buchpräsentation
in der Allgemeinen Lesegesellschaft in Basel am 10. April 2013

Kategorie: Sex & Erotik

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